Aktuelle Meldungen



Solaaris fährt für Freiwillige

Als Dankeschön für die freiwillig und ehrenamtlich Engagierten der Stadt Münster haben die Stadtwerke Münster in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Münster eine Fahrt mit der Solaaris angeboten.

Ehrenamtlich Tätige - egal ob in einer Gruppe oder allein konnten daran teilnehmen und auch mit anderen ehrenamtlich tätigen Münsteranern ins Gespräch kommen und sich auszutauschen.

 

Auch aus dem Haus vom Guten Hirten, inclusive Ska-Treff und Alte Apotheke ließen sich 16 Personen verwöhnen. Die Fahrt dauerte etwa eine Stunde, für Getränke und Snacks an Bord sorgten die Stadtwerke. 


Iklusives Tanztheater

 

Ab 5.September startet in Kooperation mit dem VGS und dem Haus vom Guten Hirten eine neue Gruppe für Einsteiger, im Haus vom Guten Hirten.

Reasons to move Dance Company ist eine inklusive Tanzgruppe, bei der der Spaß an Bewegung und das gemeinsame mit- und voneinander Lernen im Vordergrund steht. Spielerisch werden Choreographien aus unterschiedlichen Tanzrichtungen, wie Modern Dance, Improvisation, Tanztheater oder Ballett entwickelt. Zurzeit wird donnerstags von 18:30 bis 20:00 Uhr im Haus vom Guten Hirten geprobt. Interessierte sind jederzeit eingeladen vorbei zu schauen und mitzumachen. Die Gruppenleitung haben Laura Frantz und Cora Georgi.

Die Räume sind barrierefrei! Eine Mitgliedschaft kostet mtl. 18 €, Nichtmitglieder zahlen 8 € pro Termin.

 

Anmeldung unter: VGS Münster e.V.

Tel: 0251293440

Fax: 0251293446

E-Mail: info(at)vgsmuenster.de

 http://www.cora-georgi.de/PROJEKTE


Inklusive Band sorgte für stimmungsvollen "Aufklang"

Die Band "Wir" des Hauses vom Guten Hirten Münster rockte am Samstag beim "Aufklang" zum Katholikentag 2018 den Adolph-Kolping-Platz. Bei strahlendem Sonnenschein bekamen Claudia, Julia, Gerd, Ralf, Michael, Gordon, Achim und Band-Maskottchen Hund "Mowgli" bei ihren zwei halbstündigen Auftritten am Nachmittag großen Applaus von ihren zahlreichen interessierten Zuhörern. 


Die vor rund fünf Jahren gegründete inklusive Band setzt sich aus Klienten, Betreuern und Ehrenamtlichen des Hauses vom Guten Hirten zusammen. Sie probt regelmäßig in den Räumlichkeiten des Hauses und tritt unter anderem bei den Sommerfesten auf. Zu Gehör brachte die Band am Samstag stimmungsvolle Lieder wie Bobby Hebbs "Sunny" und John Lennons "Give Peace a Chance". 

Ihren nächsten Auftritt hat die Rock- und Pop-Band am kommenden Samstag (20. Mai) bei der Grünflächenunterhaltung Nähe Kanalstraße, Richtung Kreuztor (Platz 61) um 15:00 und 16:00 Uhr jeweils für eine halbe Stunde.


Dem Müll an den Kragen

Anfang April startete die Stadt Münster wieder ihr Frühjahrs-Projekt "Sauberes Münster" wozu auch das Haus vom Guten Hirten eingeladen wurde. Schon mehrere Jahre sind Mitarbeiter und Klienten aus dem Beschäftigungsbereich aktiv beteiligt und machten sich auch dieses Jahr wieder mit dem nötigen Equipment an die Arbeit, um Teile des benachbarten Sportparks von Abfall und Unrat zu bereinigen. Mit viel Spaß waren die Sammler gemeinsam unterwegs und darüber hinaus sehr erfolgreich.


Tolles Engagement der Nachbarschaft

Am Freitagnachmittag trafen sich fünf Freiwillige vor dem Ska-Treff, um das Beet, dass vor fünf Jahren vor dem Haus angelegt worden war zu erneuern . Über die Jahre war die Beetumrandung morsch geworden, die nun ersetzt wurde. Das Beet war 2012 im Rahmen der Aktion "Dich schickt der Himmel" entstanden. Jugendliche der kath. Kirchengemeinde St. Mauritz waren damals dabei und hatten zusätzlich noch eine Spiele-Kiste gebaut und ein keines Violinenkonzert auf der Wiese am Ska-Treff organisiert. Vier der Jugendlichen waren auch dieses Mal wieder dabei. Vielen Dank für das außerordentliche nachbarschaftliche Engagement.


Theater Maniacs "unterwegs"

Unterwegs sein. Auf der Strasse. Im Bus. Im Zug. Im Traum. Im Wilden Westen. Oder auch im Supermarkt. Ende März erzählte Theater Maniacs in zwei Theatervorstellungen mit dem Titel  "Unterwegs"  in kurzen und herzerfrischenden Szenen und Sketchen von Reisen und Träumen, von Sehnsucht und Begegnungen, von Liebe und Langeweile. Auf dem Weg zur Arbeit bis hin ins Reich der Phantasie.

"Theater Maniacs" ist eine inklusive Theatergruppe von Menschen mit und ohne Behinderung. Ein Jahr lang haben sie unter Leitung von Regisseur Bart Hogenboom zusammen gearbeitet. Mit dieser Theatervorstellung zeigt nun jeder von ihnen, wie man mit viel Mut und Begeisterung die eigene Kreativität entwickeln und entfalten kann. Dies ist bereits die zweite Produktion von Theater Maniacs. Mit einigen anderen Einrichtungen unterstützt auch das Haus vom Guten Hirten die Arbeit von Theater Maniacs.


Den Presseartikel lesen Sie hier.


Guter Hirte ist närrisch

In zwei Karnevalssitzungen, am 10. Februar für die jüngeren und am 17. Februar für die älteren BewohnerInnen, ließen MitarbeiterInnen und BewohnerInnen des Hauses wieder ihrer Narrenfreiheit freien Lauf.  In Zusammenarbeit mit der Karnevalsgesellschaft Groß-Mauritz wurden wieder zwei sehr gelungene Feste gefeiert, bei denen der Besuch des Stadtprinzen Ingo I. sowie des Jugendprinzenpaares Lena I. und Tobias I. auf dem Programm stand.


Drei Könige machen sich auf den Weg

Jedes Jahr übernehmen engagierte Leute aus dem Haus vom Guten Hirten den Sternsingerdienst. In diesem Jahr haben sich drei Männer entschlossen, als „Drei Könige mit ihrem Stern“ den Segen sowohl in die eigene Einrichtung als auch in das nahe gelegene Klarastift zu bringen. Dabei besuchten sie nicht nur die Rezeptionsbereiche sondern alle Wohnbereiche, im Klarastift sogar jedes einzelne Bewohnerzimmer. Häufig erwarteten die Bewohner und Bewohnerinnen die Sternsinger schon mit Freude. Die Drei begegneten auf ihrem Weg durch die Einrichtungen vielen Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen, was sie nachhaltig sehr beeindruckte.


SEGEN

„Mit Stern, Umhang und Kron‘, verkünden wir Gottes Sohn.

Als Kind kam er in die Welt, wovon unsere Kunde erzählt.

Sein Kommen in dunkler Nacht, hat Licht in die Welt gebracht.

 

Allen ein helles und segensreiches Jahr, wünschen Kaspar,
Melchior und Balthasar.“


Initiative aus Nächstenliebe

Besuch einer deutsch-muslimischen Gruppe im Pflegebereich

Ein Bericht von Hiltrud Fischer, Bewohnerin des Pflegebereiches

 

Am vierten Adventssonntag bekamen wir, die Gruppe des Pflegebereiches im Haus vom Guten Hirten, Besuch von einer kleinen Gruppe, die eine Aktion „Nächstenliebe – Miteinander in Frieden“ durchführen und den BewohnerInnen von Altenheimen zur Advents- und Weihnachtszeit eine Freude bereiten wollten.

Zuerst überreichten sie einer jeden von uns eine Rose. Anschließend entschieden wir uns dafür, gemeinsam zu singen. Wir sangen „O, Tannenbaum“ und „In der Weihnachtsbäckerei“. Als wir danach gefragt wurden, ob wir etwas spielen wollten oder eine andere Idee hätten, entschieden wir uns dafür, uns mit den jungen Leuten zu unterhalten, um sie besser kennen zu lernen.

Wir machten eine Vorstellungsrunde, in der jeder von sich erzählen durfte, was er wollte. Wir erfuhren, dass die jungen Leute alle Muslime waren, aber alle entweder hier in Münster geboren oder in ihrer frühen Kindheit hierher gekommen sind. Sie hatten schon verschiedene andere Aktionen durchgeführt, sich in früheren Jahren um Kinder oder um Flüchtlinge gekümmert; jetzt wollten sie SeniorInnen in Heimen eine Freude machen. Die Jüngsten von Ihnen sei zwölf Jahre alt und der Älteste etwa dreißig. Ihre Moscheegemeinde liegt in Hiltrup.
Und Hiltrup, stellten wir fest, war gar nicht so weit entfernt. Einige von uns interessierten sich dafür, die Gruppe einmal zu besuchen, um mit den jungen Menschen über ihren Glauben zu reden oder einmal eine Moschee zu besuchen. Das fanden die Gäste gut und planten, sie könnten vielleicht einmal einen „Tag der offenen Moschee“ für uns organisieren und uns dann einladen.
Zum Andenken schenkten die Gäste jeder Bwohnerin einen kleinen Schutzengel.

Wir alle fanden dieses Treffen, das beim Nachmittagskaffee stattgefunden hatte, sehr schön.


Besuch aus „Slubfurt“ im Ska-Treff

„Dzień dobry!“ und „Guten Tag!“ hieß es in der vergangenen Woche im „Ska-Treff“. Denn überraschend besuchte eine kleine Reisegruppe aus Polen den Bürgertreff im Viertel.

Die Besucher berichteten den erstaunten Mitarbeitern des Ska-Treffs, dass sie aus der polnisch-deutschen Stadt „Slubfurt“ kommen. „Slubfurt“ ist eine 1999 von politisch engagierten Künstlern gegründete fiktive Stadt im Grenzgebiet der polnischen Stadt Slubice und der deutschen Stadt Franfurt/ Oder.

Als die Besucher erfuhren, dass es im Ska-Treff ein "Repair-Café" gibt, das erst kürzlich mit dem Umweltpreis der Stadt Münster ausgezeichnet wurde, wollten sie gern mehr darüber erfahren. Schließlich gibt es auch in "Slubfurt" ein ähnliches Projekt. Dies würde allerdings in anderer Form angeboten, so Adam Pokolski, Vorsitzender des Vereins „Slubfurt e. V“. 

Ein lebhafter Austausch über die jeweiligen Bürger-Projekte entstand, bei dem die Mitarbeiter des Ska-Treffs mehr über die Zeitbank des Vereins „Slubfurt“, über deren großen Wunsch nach mehr Barrierefreiheit und die Mitarbeit von Migranten erfuhren.

Die „Slubfurter“ hingegen interessierten sich, neben dem „ausgezeich-neten Repair-Café“ für die Giveboxen und Bücherregale zum Spenden und Mitnehmen, die Aktion „Aufessen“, bei der vegane Lebensmittel, die sonst im Abfall landen würden, gemeinsam geschnibbelt und verzehrt werden, Nachbarschaftshilfsprojekte und den Second-Hand-Verkauf zum kleinen Preis.

Pokolski und Urszula Olszowska (s. Bild außen) freuten sich besonders, dass Ska-Treff-Mitarbeiter Matthias Twyrdy (Bildmitte) bei ihrer Stippvisite spontan dolmetschen konnte und sie so gut in Kontakt treten konnten.

Am Ende ihres Besuchs hatten die polnischen Besucher neben Flyern über die verschiedensten Ska-Treff-Angebote auch drei Paar Schuhe aus dem Second-Hand-Verkauf im Gepäck. Und vielleicht sogar einen ersten Eindruck darüber, dass auch die Münsteraner ein kleines bisschen „Slubfurter“ sind. Denn genau wie die Grenzstädter setzt auch das Haus vom Guten Hirten seit vielen Jahren auf Nachhaltigkeit, Bürgerbeteiligung und Inklusion.


Umweltpreis der Stadt Münster

Ein weiterer Preis für das Repair Café

Der Laudator, Herrn Johannes Schmank, Ratsmitglied der Stadt Münster, machte es wirklich spannend, als er in seiner Laudatio für den 1. Platz des Umweltpreises der Stadt Münster das Siegerprojekt beschrieb und die für die Entscheidung wichtigen Kriterien aufzählte. Wichtig seien hier gewesen, den ökologischen Wirkungsgrad (Vermeidung von Müll insbesondere Sondermüll), das ehrenamtliche Engagement (fast 1000 Münsteraner konnten zum mitmachen animiert werden), die Erfolgsfaktoren (jedermann kann in diesem Projekt aktiv werden – emotionale Barrierefreiheit und es ist auch leicht zu kopieren) und die Tatsache einer Win-Win-Situation für alle Beteiligten zu würdigen.

 

Vollkommen überrascht und überglücklich war Michael Bastian deshalb als er nach und nach vernahm, dass all diese Kriterien auf sein Projekt zutrafen und dass er, als Initiator, den Umweltpreis der Stadt Münster (Platz 1) für das Repair Café entgegen nehmen durfte.

Der Umweltpreis der Stadt Münster sei nicht nur als Belohnung für einen geleisteten Beitrag zu verstehen sei, sondern es handele sich hier auch um eine Art Förderpreis, hieß es weiter in der Feierstunde. Das Projekt selbst soll natürlich gefördert werden, die Protagonisten aber noch mal motiviert und wenn möglich viele weitere Bürger animiert werden, dem Bespiel zu folgen.

 

 

Was für eine tolle Motivation für alle Repair-(frei)willigen und jene, die gerne auf das Angebot zurück greifen, nicht nur, um dem Wegwerfwahn Widerstand zu leisten sondern auch die Nachbarschaftlichkeit zu beleben. Nach so viel Wertschätzung und Förderung können wir sicherlich gespannt sein, ob sich bald ein weiteres Repair Café in Münster finden wird.


PSD-Förderpreis für Repair Café

Nachdem das spannende Publikumsvoting Ende Juli beendet war und wir mit dem beworbenen Projekt „Repair Café“ trotz tatkräftiger Hilfe von allen Seiten „nur“ auf Platz 6 landeten, erfuhren wir ein erstes Highlight. Wir wurden von der Jury in die nächste Runde nominiert, was uns sehr freute und auch schon einmal 1.000 € Preisgeld bedeutete.

 

Am 11.11.2016 war es dann soweit und die PSD-Bank hatte alle Bewerber des Bürgerprojektes zur Feier der Preisverleihung eingeladen. Es gab keine Vorinformationen, ob es das „Repair Café“ wohl unter die Preisträger geschafft hatte, und dauerte dann auch ein Weilchen, bis auf diese Frage eine Antwort kam.

 

Schlussendlich konnten wir über einen Förderpreis von 3.000 € jubeln!!! Ein heller Lichtblick am Repair-Himmel zur Freude aller Beteiligten. Und sicher auch zur Freude aller, die unermüdlich für unser Projekt gevotet haben.

 

Dafür bedanken wir uns nochmals bei allen Unterstützern!


Basar für Mozambique

In diesem Jahr öffnete der schon adventliche Basar nur eintägig seine Pforten - am Allerheiligentag. Viele Besucher freuten sich, nach dem Besuch auf dem Friedhof, auf frisch duftende Waffeln und eine schöne heiße Tasse Kaffee oder Tee. Auch die mit viel Liebe gebackenen und verpackten Plätzchen der Schwestern und die selbstgekochte Marmelade des Servicebereiches fanden wieder reißenden Absatz. Viele handgemachte Geschenkideen und auch Produkte aus dem Fairhandel der Schwestern interessierten die Besucher. Insgesamt konnte ein stolzes Ergebnis von 4.600 € verzeichnet werden. Dieses Geld wird, wie auch schon in den vergangenen Jahren, den sozialen Projekten der Schwestern in Mozambique zur Verfügung gestellt. Sr. Antonia Spring, Oberin des Konventes Münster sowie Stephan Schrade als Leiter der Sozialen Einrichtungen bedanken sich recht herzlich bei allen Besuchern und bei allen Mitwirkenden, ohne die der Basar nicht durchgeführt werden könnte.


Kleidersammlung

Die alljährliche Kleidersammlung für Königsberg findet in diesem Jahr statt am

  • Freitag, 28. Oktober von 14 - 17 Uhr und am
  • Samstag, 29. Oktober 2016 von 10 - 16 Uhr.

Gesammelt wird gut erhaltene und saubere Damen-, Herren-, Kinder- und Jugendkleidung sowie Bettwäsche und auch Spielzeug. Wer mag ist herzlich eingeladen, bei der Sammelaktion tatkräftig mitzuhelfen, bei der Sortierung und Verpackung der angenommenen Kleiderspenden.

Die Aktion ist initiiert von der Vinzenzkonferenz St. Mauritz.


In der Weihnachtsbäckerei...

Sr. Hedwig in der Weihnachtsbäckerei
Sr. Hedwig in der Weihnachtsbäckerei

Anfang September 2016. Draußen scheint die Sonne und das Thermometer zeigt tatsächlich knapp 30° Celsius an. Die Gedanken schweifen gen Meer, Strand und Sonnencreme.

Durch das Treppenhaus des Johannes-Eudes-Hauses zieht verführerisch der Duft von Weihnachtsplätzchen – eine olfaktorische Sinnestäuschung? Mitnichten – der Duft ist  real und kommt ganz eindeutig aus der Küche der Schwestern vom Guten Hirten!

„Tja, was meinen denn Sie? Wenn wir jetzt nicht anfangen, dann werden wir bis zum Basar nicht rechtzeitig fertig“, erklärt mir Schwester Hedwig und geht mit sechs Päckchen Zucker weiter in Richtung Küche.

Tagelang werden aus dem Spind im Treppenhaus die verschiedensten Zutaten zu ansehnlichen Teigmengen verarbeitet, so dass der Vorrat zusehends schrumpft. Während also Schwester Hedwig eifrig Kilo um Kilo Teig knetet – draußen herrschen noch immer sommerliche Temperaturen – und wahrlich jeden einzelnen Teigklecks behutsam aufs Backblech setzt,  ist Schwester Ingrid voller Elan mit dem Verzieren und anschließendem Verpacken der köstlichen Kostbarkeiten beschäftigt. Mit bewundernswerter Konzentration, Akribie und Ausdauer bestreicht sie Plätzchen um Plätzchen – gedanklich wohl weit entfernt von Meer und Sonnencreme.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird zur gleichen Zeit im Haus Nr. 11 der Schwestern vom Guten Hirten von Schwester Johanna, Frau Ernst, Schwester Ingrid und Frau Bredendieck das Spritzgebäck abgebacken.  Auch dieses wird sorgsam, Lage für Lage, in große Kisten gestapelt.

Alle diese köstlichen Plätzchen haben mittlerweile beim Basar, der in unserem Hause traditionell zu Allerheiligen stattfindet, reißenden Absatz gefunden!

Und während sich die Schwestern im Anschluss an den Basar vielleicht eine kleine Verschnaufpause gegönnt haben werden, denke ich erstmals daran, dass es Zeit wird, Vorbereitungen zu treffen, um Plätzchen zu backen….

 

 

Claudia Multhaupt


Engagierte Angehörige informieren sich

Angehörige der stationär und ambulant wohnenden Klienten unserer Einrichtung hatten am Freitag, 07.10.2016 Gelegenheit zu einem Zusammentreffen im Haus vom Guten Hirten. 25 Personen aus allen Bereichen unserer Wohnangebote nahmen die Einladung an und kamen miteinander in den gegenseitigen Austausch.

Die Leitung des Ambulant Betreuten Wohnens, Frau Maria Wefers informierte über das Angebot des Betreuten Wohnens in Gastfamilien, welches bisher nur Wenigen bekannt war.
Einrichtungsleiter Stephan Schrade informierte über die Anfang nächsten Jahres in Kraft tretenden Veränderungen zum Bundesteilhabegesetz und deren mögliche Auswirkungen. Er betonte deutlich, dass die Zukunftsfähigkeit des Hauses vom Guten Hirten in Trägerschaft der Schwestern vom Guten Hirten gesichert ist.

 

Einen weiteren Einblick in die sehr unterschiedlichen Formen der Angehörigenarbeit gaben die Fachleitungen, Frau Häusler, Frau Großpietsch und Frau Fiessler. Während des gemeinsamen Essens notierten die TeilnehmerInnen Wünsche und Vorschläge, die sie danach dem Plenum vorgestellten. Deutlich wurde der Wunsch nach weiterem Kontakt, z. B. zu den Angehörigen einer Wohngemeinschaft. Ein konkreter Vorschlag war, ein Angehörigenkaffeetrinken in einer Wohngemeinschaft durchzuführen. Der Angehörigennachmittag endete mit der Vorstellung konkreter Möglichkeiten des Engagements, worauf sich weiterhin rege Gesprächen an den einzelnen Tischen entwickelten.


Kleines Viertelfest rund um den Apfel

Gelungene Kooperation der christlichen Kirchen, des Nachbarschaftstreffs „Alte Apotheke“ sowie dessen Fördervereins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anhänger- und bollerwagenweise wurden Äpfel aus der Nachbarschaft

des Margaretenviertels herangekarrt und zu Saft gepresst.

Text


Apfeltag an Margareta

Der Herbst ist da und die Äpfel sind reif! Da kommt ein Apfeltag doch gerade recht!
Herzliche Einladung dazu am Samstag, 01.10.2016 ab 10:00 Uhr an der Margaretenkirche (Wolbecker Straße). Da geht es rund um den Apfel. Ab 11:30 Angebot von köstlichem Himmel und Erde mit Wurste-/ Leberbrot und nachmittags Kaffee und (Apfel)-Kuchen.

Veranstalter des Tages sind: Kirchengemeinde St. Mauritz (Margareta), Ev. Auferstehungsgemeinde, Seniorenbüro Margareta, Kleingartenverein und Nachbarschaftstreff "Alte Apotheke".


Bundesgenerationenspiele

am Samstag, 24. September 2016 in der Zeit von 11 bis 15 Uhr bietet das Haus vom Guten Hirten für Jung und Alt, für Einheimische sowie Eingereiste und Menschen mit und ohne Behinderungen die Bundesgenerationenspiele an. Auf der Wiese vor dem Ska-Treff (Skagerrakstraße 2) ist Möglichkeit gegeben sich in gemischten Teams in acht Spielstationen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten (Laufen, strategisches Denken, Geschicklichkeit) einzubringen und zu punkten. Die Spiele finden bei jeder Wetterlage statt und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Sebastian Krumbiegel, der prominente Sänger der "Prinzen" hat sich selbst mit einem Besuch vor Ort als Wetteinsatz ausgeschrieben und wird unter allen Teams verlost werden.
Der Aktionstag läuft in Kooperation mit dem DiCV Münster und Young Caritas im Rahmen des 6. Freiwilligentages der Stadt Münster.

 


Herzlichen Dank für Ihr Voting!

Liebe Freunde und Unterstützer des Publikumsvotings beim PSD Bürgerprojekt,

wir vom Repair-Café, vom Ska-Treff und vom Haus vom Guten Hirten bedanken uns für die sensationelle Unterstützung beim Publikumsvoting des PSD-Bürgerprojektes zum Thema „Meine Nachbarschaft - heute und morgen!“

3.391 Stimmen haben wir insgesamt erhalten und niemals damit gerechnet, täglich so viel Unterstützung zu erfahren.

Zu Platz 5 war der Abstand nur 106 Stimmen, zu Platz 7 gab es hingegen einen deutlichen Abstand von fast 1.400 Stimmen.

Inzwischen hat die Jury getagt und neben den fünf Kandidaten aus dem Publikumsvoting weitere 13 Projekte nach inhaltlichen Kriterien ausgewählt.

Wir freuen uns sehr, nun über diesen Weg für die zweite Runde nominiert zu sein und werden unsere Konzepte und Erfahrungen einreichen und zur Verfügung stellen.

Da wir über den Ska-Treff eine wirklich gute nachbarschaftliche Einbindung haben und sich dies in der Resonanz des Repair-Cafés bestätigt, denken wir, gute Chancen auf einen Förderpreis zu haben.

Über die Juryentscheidung werden wir in der zweiten Novemberhälfte weiter informieren.

Herzlichen Dank!


25.07.2016


Sommersingen unterm Sternenhimmel

Die "Initiative Prozessionsweg" lädt ein am Freitag, 22. Juli 2016 um 21 Uhr Ecke Mauritz-Lindenweg/ Prozessionsweg.

Ulrike Bastian stellt "Lieder der Seele"
vor - zum Zuhören, Mitsingen oder Träumen...
Der Eintritt ist frei - eine kleine Spende für die Musiker ist aber willkommen.


22.07.2016


„Auch die Seele braucht ein Zuhause“

Seelsorgliche Begleitung im Haus vom Guten Hirten

Alte Menschen benötigen oft in besonderer Weise seelsorgliche Begleitung. Sabine Richters, Altenpflegerin im Pflegebereich des Hauses vom Guten Hirten, hat von April 2015 bis Februar dieses Jahres für diese Aufgabe an einer Fortbildung teilgenommen. Diese Fortbildung wurde angeboten vom Bischöflichen Generalvikariat Münster insbesondere für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Altenhilfeeinrichtungen.

Die Ausbildung bestand aus vier Blöcken, in denen Themen wie
• Das Seelsorgegespräch für Bewohner und auch Angehörige
• Die Liturgie und die Wortgottesfeier auch für Menschen mit Demenz
• Die Begleitung Sterbender und Kranker
• Mein persönlicher Glaube
erarbeitet wurden.

Das Thema „Seelsorge“ spricht insbesondere hochbetagte und pflegebedürftige Menschen in den Altenhilfeeinrichtungen an, wovon mittlerweile jeder Fünfte betroffen ist.
Der Einzug in eine Pflegeinrichtung bringt einschneidende und vielfältige Verän-derungen im Leben der Einzelnen mit sich. Die körperlichen, geistigen und seelischen Veränderungen, die das Altern mit sich bringen, der veränderte Alltag, das Umstellten von Lebensgewohnheiten, eingeschränkte Selbstständigkeit, neue Beziehungsnetze sowie Glaubens- und Sinnfragen und nicht zuletzt die Auseinandersetzung mit dem eigenen Sterben.

Im Hinblick auf das Thema Sterbebegleitung hat Sabine Richters sich Gedanken gemacht zu einem praktischen Element: Dem „Abschiedskoffer“. Dieser Koffer enthält Dinge, die einem sterbenden Menschen auf seinem letzten Wegesabschnitt gut tun können. Sie sollen helfen die Angst zu nehmen, zur Ruhe zu kommen und loslassen zu können. Dinge wie z. B. CD’s mit Entspannungsmusik, eine Bibel und ein Gotteslob, diverse Literatur, ein kleines Kreuz als Handschmeichler, verschiedene Düfte, um nur einige zu nennen.

Bereits am 15. März fand in Münster mit einem feierlichen Gottesdienst die Übergabe der Zertifikate über die erfolgreiche Teilnahme durch Pater Manfred Kollig statt. Die kirchliche Beauftragung von Frau Richters fand am Sonntag, 03.07.2016 um 10:00 Uhr in der Pfarrkirche St. Mauritz durch Herrn Pfarrer Gehrmann statt.

In Kürze wird Frau Richters im Rahmen eines Gottesdienstes in der hausinternen Kapelle offiziell zu ihrem Dienst im Haus vom Guten Hirten beauftragt.


07.07.2016


Ein Bericht von Konstantin Issel
Wo arbeite ich?
In einer Wohngemeinschaft. Eine Art WG mit gemeinsamem Wohn-/ Esszimmer, Küche, Zimmer teilweise mit eigenem Bad. Hier leben 11 Frauen und Männer mittleren Alters mit psychischen Erkrankungen.

Was sollte man in diesem Bereich für Fähigkeiten mitbringen?
In meiner WG: Geduld, Verständnis bzw. die Fähigkeit, Verhaltensweisen zu akzeptieren, die irrational erscheinen, manchmal starke Nerven.

Was wird von einem (regelmäßig) erwartet?
Regelmäßig hole ich bestellte Rezepte bei den verschiedenen Psychiatern und Hausärzten ab und löse diese in der Apotheke ein, oft spiele ich mit Bewohnern Gesellschaftsspiele oder begleite Spaziergänge. Ich helfe dabei, das eigene Zimmer sauber zu machen, helfe beim Vor- und Nachbreiten der Mahlzeiten (das Essen kommt aus der Großküche), oft räume ich zwischendurch ein wenig auf und bringe den Müll raus.

Wie werde ich begleitet?
Unterstützung und Beratung bei allen Fragen erhalte ich permanent von den mit mir Dienst habenden Kollegen, zusätzlich reflektiere ich in regelmäßigen Gesprächen mit einer mir zugeordneten Kollegin meine Arbeit, Situationen, die mich beschäftigen und Dinge, die ich besser machen könnte.

Was erwartet einen in den Seminaren?
Mit meiner Seminargruppe habe ich großes Glück. Super nette Leute aus dem ganzen Bistum, die in den unterschiedlichsten Einrichtungen arbeiten. Hier beschäftigen wir uns mit verschiedenen Themen, tauschen Erfahrungen aus, beschäftigen uns mit der Zeit, die nach dem BFD kommt, reflektieren uns und unsere Rolle in der Gruppe. Das alles in entspannter Atmosphäre. Die Abende verbringen wir meist gemeinsam beim ein oder anderen Bier. Manchmal Grillen wir auch oder unternehmen Ausflüge – Kurzum: Die Seminare sind wie eine Woche Urlaub mit oft spannenden Arbeitseinheiten.

Hat der Freiwilligendienst mich persönlich weitergebracht?
Definitiv! Meine Toleranzgrenzen, meine Fähigkeit, Dinge auszuhalten ist definitiv besser geworden. Ich glaube auch, dank meiner Arbeit offener gegenüber erst einmal „komisch“ wirkenden Menschen zu sein. Ich habe so manches darüber gelernt, wie es ist, regelmäßig jeden Tag arbeiten zu gehen, meine Rolle in einem Team zu finden und auch mit Vorgesetzten umzugehen.

Habe ich eine berufliche Perspektive gewinnen können?
Ich persönlich habe mir die Arbeit in einem Wohnheim für psychisch erkrankte und/oder geistig behinderte Menschen ausgesucht, um einmal etwas ganz anderes zu machen, als mich bisher interessiert hat. Nach dem Abi wusste ich noch nicht genau, was ich jetzt eigentlich machen möchte und wollte auch nicht ein Jahr neben der Studienwahl nichts tun. Mir macht die Arbeit durchaus Freude, aber nach nun bald 10 Monaten stelle ich fest, dass diese Arbeit auch nichts für den Rest meines Lebens ist, und ich freue mich umso mehr auf mein Studium.


01.06.2016


Mein Bundesfreiwilligendienst

Ein Bericht von Carola Manecke
Ich mache meinen BFD im „Haus vom Guten Hirten“, in zwei Wohngruppen einer Einrichtung für Menschen mit einer geistigen Behinderung oder psychischen Erkrankung. In jeder Wohngruppe leben 7 Frauen (von 46 bis 88 Jahren), die von einem Team aus 7 Mitarbeitern betreut werden. Um dort zu arbeiten und den Alltag der Bewohner mitzugestalten, ist es hilfreich, wenn man relativ offen und auch geduldig im Kontakt mit anderen Menschen ist. Für die Bewohner ist es sehr wichtig, vertrauensvolle Kontaktpersonen zu haben.

Mein Aufgabenbereich als BFDler ist sehr breit gefächert, z. B. Begleitung der Bewohnerinnen zu Ärtzen oder ins Café, Einkäufe mit ihnen oder für sie erledigen, Rezepte von den Ärzten abholen und einlösen, Spaziergänge und Spiele anbieten; aber auch hauswirtschaftliche Dinge, wie kleinere einfache Mahlzeiten zubereiten, Betten beziehen, Zimmer aufräumen und das Wäsche waschen begleiten. Zu den regelmäßigen alltäglichen Aufgaben gehört die Essensbegleitung, welche ein fester Bestandteil im Alltag der Bewohnerinnen ist. In familiärer Atmosphäre werden Geschichten von früher erzählt, Neuigkeiten ausgetauscht und der weitere Tagesablauf geplant.

Als BFDler ist man zu Bildungsseminaren verpflichtet, insgesamt sind es 5 Wochen, die über das ganze Jahr verteilt sind. Dort treffen sich ca. 25 Freiwillige aus ähnlichen Bereichen, mit denen man zusammen Themen bespricht und erarbeitet, die einen in der Einsatzstelle beschäftigen. Dabei ist viel Teamwork und Zusammenhalt der Gruppe gefragt, und der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Bei den Seminaren besucht uns auch immer eine Mitarbeiterin des FSD Bistums Münster, die uns während des ganzen Jahres bei Fragen und Problemen zur Seite steht und uns unsere Rechte und Pflichten während des BFD erklärt hat.

In der Einsatzstelle gibt es auch einen Hauptansprechpartner, an den man sich zu allererst bei Problemen wenden kann. Aber auch alle anderen Mitarbeiter haben ein offenes Ohr.

Das BFD hat mich persönlich weitergebracht, vor allem im Hinblick auf Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit und Einfühlungsvermögen. Durch die gesammelten Erfahrungen konnte ich ebenfalls eine berufliche Perspektive gewinnen, sodass dieses Jahr ausschlaggebend für die anschließende Ausbildung war.

Bei der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen, bekommt man so viel zurück, so viel Dankbarkeit und Freude über die kleinsten Dinge, die einem selber als selbstverständlich erscheinen. Mein Bundesfreiwilligendienst endet am 31.07.2016. Rückblickend kann ich jedem nur raten, sich solch einen Einblick zu verschaffen.


30.05.2016


Trampolin-Einbau

Friends for help im Guten Hirten

Das Haus vom Guten Hirten erhält am Samstag, 23.04.2016 ein ebenerdiges Trampolin, welches von der Gruppe "friends for help" installiert wird. Ab 9:00 Uhr werden die ehemaligen Studenten auf dem Rasen zwischen Maria-Droste-Haus und Pelletierhaus tatkräftig daran arbeiten.

Wer interessiert ist, wie das geht oder ggf. auch selbst auch mit anpacken möchte ist herzlich eingeladen.

Kinder bringen den Frühling!

SIngen mit Kindern

Es ist schon gute Tradition geworden, dass die Kinder der Kita Sterntaler den Pflegebereich besuchen und den dort wohnenden Damen ein kleines Frühlingskonzert darbieten.

 

Sie wurden schon sehnlichst erwartet und die Freude der Gastgeberinnen war groß als die Kinder ihre aus Papier gebastelten bunten Frühlingsblumen überreichten.

Eine gute Mischung aus mehrheitlich traditionellen Frühlingsliedern (Der Kuckuck und der Esel, Alle Vögel sind schon da, Tiritomba, Die Vogelhochzeit, Singt ein Vogel im Märzenwald und das Flohlied) und einigen moderneren (z. B. Immer wieder kommt ein neuer Frühling) brachten die Kinder zusammen mit ihren Erzieherinnen zu Gehör.

Nach Saft und Plätzen war es schon Zeit zur Verabschiedung. Dazu sangen die Kinder den Damen das „Tschüsslied“, ihr Standardlied für solche Situationen. Es beinhaltet viele Glückwünsche und das tröstliche Versprechen, bald wieder zu kommen:

In ein paar Wochen sind wir wieder zurück,
und ehe wir uns trennen, wünschen wir euch Glück.
So viel Glück wie die Sterne,
so viel Glück wie die Erde,
so viel Glück wie das Meer,
das wünschen wir euch sehr.


Erstes Frühlingsfrühstück

Zum ersten Mal haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Teams "Betreutes Wohnen in Gastfamilien" (BWF) die Gastfamilien zu einem Treffen eingeladen.


Ein gemeinschaftliches Fürhlingsfrühstück gab es zu diesem Anlass Anfang März im Nachbarschaftstreff "Alte Apotheke". Im geselligen Rahmen gab es Gelegenheit zum Kennenlernen, zum Plaudern und Austausch über das Leben als Gastfamilie.

Schnell hatten zwei junge Frauen, die beide schon als Pflegekind in der Familie lebten, eine Verbindung aus der Schulzeit zueinander entdeckt. Geschwind tauschten sie ihre Adressen und Telefonnummern aus. Sie möchten auf jeden Fall in Kontakt bleiben.

Zwei Brüder mit geistiger Behinderung, die bei ihrer Schwester leben, folgten der Einladung trotz beträchtlichem Aufwand. Sie genossen das leckere Frühstück und das gesellige Zusammensein.

Das Treffen der Gastfamilien zum Erfahrungsaustausch soll auf jeden Fall Wiederholung finden.


Hände die segnen - Einkehrtag in Gerleve

Hände, wie zu einer Schale geöffnet, um zu empfangen. Hände, die ineinander ruhen. Hände, die einander fest halten, sich Kraft und Schutz geben…

 

Bilder wie diese waren der Einstieg in das Thema des Frühjahrs-Einkehrtages am 17. März im Kloster Gerleve in diesem Jahr, an dem Bewohnerinnen des Hauses von Guten Hirten teilnahmen. Geleitet wurde der Tag von einer hausinternen Referentin und einem Begleiter.

Die Bilder bewirkten, dass eigene Geschichten erzählt wurden über die Erfahrungen mit Segnen und gesegnet werden, mit der Fähigkeit, einander ein Segen sein zu können.

Segenslieder und –wünsche hatten ebenso Raum wie Zeiten der Stille und der Andacht.

Das Mittagsgebet mit den Benediktiner Mönchen, der Besuch der Buchhandlung, das gute Mittagessen in der Klostergaststätte und der Spaziergang im Sonnenschein trugen außerdem zum guten Gelingen des Tages bei.


Osterfeuer im Guten Hirten

Am Ostersonntag, 27. März, versammeln sich die "Guten Hirten und Hirtinnen" zusammen mit Freunden, Nachbarn und Interessierten um das alljährliche Osterfeuer zwischen Kita und Holzwerstatt auf dem Gelände des Haus vom Guten Hirten.

Um 18:00 Uhr wird das Feuer entzündet! Natürlich dürfen Grillwürstchen und Getränke dabei nicht fehlen!

Frohe Ostern und herzlich willkommen!


Gelebte Nachbarschaft

Im Haus Benteler, einer benachbarten Tagespflegeeinrichtung für Senioren, standen umfangreiche Umbauarbeiten an, da das Gebäude mit einem Aufzug ausgestattet werden musste, um den meist gehbehinderten Gästen die obere Etage zugänglich zu machen.

Im November 2015 hatte Klemens Brummert (Bild links), Leiter des Haus Benteler, bereits im Guten Hirten angefragt, ob es möglich sei, den großen Konferenzraum für ca. einen Monat anzumieten.

Das Haus Benteler bekam eine Zusage. Ausweichmöglichkeiten für die wöchentlichen Teamsitzungen und regelmäßigen öffentlichen Termine, wie den offenen Singkreis, das Gedächtnistraining, das Bewegungsangebot mussten gefunden werden, was auch gelang.

Anfang Februar war es dann soweit und das Haus Benteler rückte mit Sack und Pack am Mauritz-Lindenweg an und gestaltete sich den großen Raum nach seinen Bedingungen - Stuhlkreis, Ruhezonen, Essbereich und sogar ein kleines Büro.

Die Benteler-Gäste fühlten sich herzlich willkommen und gern gesehen und beschreiben eine offene und herzliche Atmosphäre im Haus vom Guten Hirten. „Das war so ein bisschen wie Urlaub im Guten Hirten!“ berichtet Klemens Brummert.
Mitarbeiter der Hotelrezeption, sowie der Hauswirtschaft und Großküche waren sehr offen und haben unterstützt, wo und wie sie nur konnten! Alles ging Hand in Hand und in einem harmonischen Miteinander. „Ein Geschenk für uns!“ so Klemens Brummert, „denn wir hätten nicht gewusst, wo wir sonst hätten unterkommen können.“ Und der Zufluchtsort in der Nachbarschaft brachte zudem noch den Vorteil, dass auch die Angelegenheiten auf der Baustelle immer zeitnah abgewickelt werden konnten.
Auch die Menschen im Haus vom Guten Hirten berichten von einer sehr angenehmen Atmosphäre mit ihren Gästen, von denen sich niemand gestört fühlte, weil sie sich gut in das ganze Geschehen im Hause einfanden.

Der Gute Hirte hat es nicht bereut, seinen Konferenzraum zur Verfügung gestellt zu haben. Das Haus ist gerne ein „guter Nachbar“, der im Viertel und in der Gemeinde nachbarschaftliche Verantwortung übernimmt.

Jetzt, im März, ziehen die Gäste von Haus Benteler wieder zurück in ihre gewohnte Umgebung und schauen mit frohem Herzen zurück auf ihren „Urlaub im Guten Hirten“.

(Bild: 2.v.l. Sr. Antonia Spring, Konventsleitung, 2.v.r. Jürgen Hoheisel, Hauswirtschafts- und Großküchenleitung)


Bye, bye Marianne...

Langjährige Leiterin geht in den Ruhestand

Marianne Hunsteger (63), Leiterin der Kita Sterntaler, wurde nach 35 Jahren Dienst bei den Sterntalern und rund 25jähriger Leitung in den Ruhestand verabschiedet. Die Kita platze aus allen Nähten. Viele ehemalige Kinder - einige schon mit eigenen Kindern - ehemalige Eltern, Großeltern und Gäste waren zum Abschied gekommen, um noch einmal persönlich „Danke“ zu sagen.

Als Leiterin war Marianne Hunsteger vom Gruppendienst freigestellt, trotzdem aber immer „ganz dicht an den Kindern dran“ und erwies sich als „gute Freundin“ zu der die Kinder schnell Vertrauen fassten. Sie hatte neben ihrer Leitungstätigkeit immer noch einen Blick auf alle Kinder. Ihr Weggang bedeutet auch, dass eine Aera zu Ende geht. Marianne Hunsteger war von Anfang an dabei, eine Frau der ersten Stunde!

Ergreifende Abschiedslieder der Kinder, des Kollegenteams und ein eigens getextetes Lied von ehemaligen Eltern, mit dem Titel: „Bye bye, Marianne ist frei!“ bezeugten die Beliebtheit der langjährigen Leiterin. Die großen Emotionen dieser Abschiedsgala sind nur schwer in Worte zu fassen.
Sie selbst sagt, dass sie mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehe - aber irgendwann muss es ja sein!

Die Nachfolgerin, Birgit Tillmann-Bode ist schon eingearbeitet und wird ab Januar
den Dienst übernehmen.